Hepatozelluläres Karzinom (HCC)
Symptome, Diagnose & Therapie
Das Hepatozelluläre Karzinom entwickelt sich zumeist auf dem Boden einer Leberzirrhose. Die Leberzirrhose ist eine Erkrankung, bei der das gesunde Lebergewebe durch verschiedene Ursachen zerstört wird und durch Bindegewebe ersetzt wird. Diese kann durch eine virale Infektion (Hepatitis B/C), durch chronischen langjährigen Alkoholkonsum sowie die Stoffwechselkrankheit Hämochromatose, bei der vermehrt Eisen im Gewebe gespeichert wird, entstehen.
In der rezenten Vergangenheit ist die Fettleberhepatitis als Ursache des HCC zunehmend. Davon sind Patienten betroffen, die übergewichtig sind und es infolge der Verfettung der Leber zu einem Entzündungsprozess in der Leber kommt, der Boden für die Entstehung des HCC ist; zusätzlich wird dieser Prozess noch stimuliert bei Patienten die an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden.
Hepatozelluläres Karzinom (HCC)
Symptome, Diagnose & Therapie
Das Hepatozelluläre Karzinom entwickelt sich zumeist auf dem Boden einer Leberzirrhose. Die Leberzirrhose ist eine Erkrankung, bei der das gesunde Lebergewebe durch verschiedene Ursachen zerstört wird und durch Bindegewebe ersetzt wird. Diese kann durch eine virale Infektion (Hepatitis B/C), durch chronischen langjährigen Alkoholkonsum sowie die Stoffwechselkrankheit Hämochromatose, bei der vermehrt Eisen im Gewebe gespeichert wird, entstehen.
In der rezenten Vergangenheit ist die Fettleberhepatitis als Ursache des HCC zunehmend. Davon sind Patienten betroffen, die übergewichtig sind und es infolge der Verfettung der Leber zu einem Entzündungsprozess in der Leber kommt, der Boden für die Entstehung des HCC ist; zusätzlich wird dieser Prozess noch stimuliert bei Patienten die an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden.
Symptome
Die primären Anzeichen sind relativ unspezifisch. Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit führen den Betroffenen meist zum Arzt. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es weiters zu Gewichtsabnahme, Aszites (Wasseransammlungen im Bauch) und einem eventuell tastbaren Tumor im rechten Oberbauch.
Diagnose
Die Diagnose erfolgt mittels bildgebender Verfahren und Analyse von sogenannten Tumormarkern, Tumor spezifische Stoffe, die wir im Blut nachweisen können (beim HCC vor allem das AFP). Zur radiologischen Diagnostik zählen der Ultraschall, die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT). Um eine Differenzialdiagnose zu erhalten müssen mitunter alle 3 Verfahren zum Einsatz kommen. Die Lokalisation des HCC und dessen Ausdehnung ist maßgeblich für die Therapieentscheidung.
Therapie
Therapeutisch muss zwischen potentiell heilenden Verfahren, wie der chirurgischen Resektion bzw. der Lebertransplantation und den Lebens verlängernden Verfahren unterscheiden; all diese Verfahren haben gewisse Ein- und Ausschlusskriterien:
- Leberresektion: dabei wird der HCC tragende Teil der Leber entfernt
- Lebertransplantation: dabei wird die erkrankte Leber mit dem HCC durch eine Spenderleber ersetzt
- Thermoablation: dabei wird der Tumor durch Hitze, die über eine oder mehrere Nadeln, die in den Tumor platziert werden, zerstört
- TACE (transarterielle ChemoEmbolisation): dabei wird das den Tumor mit Sauerstoff versorgende Gefäss nach Applikation von einem Chemotherapeutikum verstopft
- SBRT (stereotaktische Bestrahlung): dabei wird der Tumor durch fokusierte Bestrahlung, die in mehreren Sitzungen appliziert wird, behandelt
- Immun/Chemotherapie: Systemtherapie, bei der unterschiedliche Substanzen zum Einsatz kommen
Prognose für Betroffene
Das HCC hat heute durch die Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten eine gute Prognose. Diese wird aber im Gegensatz zu den meisten anderen Lebertumoren auch von der zugrunde liegenden Lebererkrankung bestimmt. Somit sind beim HCC die Tumorausdehnung UND das Ausmass der Lebergrunderkrankung bzgl der Prognose zu betrachten.